Neue Trikots zur Saison 2025/26

Neues Trikot, neuer Look – dank Lagerlöwe Magdeburg! 🙌🦁

Wir möchten uns ganz herzlich bei Lagerlöwe Magdeburg für das Sponsoring unseres brandneuen grauen Trikotsatzes bedanken! 💪⚽️ Die Freude im Team war riesig, als wir die neuen Trikots in den Händen halten durften – und sie sehen nicht nur stark aus, sondern geben uns auch einen extra Schub Motivation für die kommende Saison! 🔥 Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung und werden mit Stolz und voller Einsatzbereitschaft in unserem neuen Outfit auflaufen. 💯 DANKE, Lagerlöwe! Für eure Wertschätzung, euer Vertrauen und euren Support – wir freuen uns auf eine weiterhin starke Partnerschaft! ❤️🖤🤍

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Rote Sterne erweitern Kader

Rote Sterne erweitern Kader

Nach dem Aufstieg in die Landesklasse haben sich die Sudenburger gezielt verstärkt. Fünf Neuzugänge sollen dem Team von Trainer Patrick Reich mehr Breite und Qualität bringen.

Die Liga hat sich zur neuen Saison geändert, die Transferphilosophie ist aber immer noch dieselbe wie in den vergangenen Jahren. "Die Jungs müssen in erster Linie menschlich in unsere Mannschaft passen", betont Patrick Reich, der Trainer von Roter Stern Sudenburg, auf die Frage nach Neuverpflichtungen. So lautete auch in diesem Sommer die klare Maßgabe für potenzielle Verstärkungen. Von diesen konnte der amtierende Stadtmeister für die neuen Aufgaben in der Landesklasse 2 bisher fünf präsentieren.

Neues Duo vom MSC
"Wir sind breiter aufgestellt, die Konkurrenz ist größer geworden", freut sich Reich über den Zuwachs in der Mannschaft. Und: Die Neuzugänge der Sterne passen nicht nur charakterlich ins Team, sie bringen auch eine Menge Qualität und Potential mit. So sicherten sich die Sudenburger mit Lukas Pakebusch und Philipp Graupner etwas zwei 23-jährige Defensivspieler vom MSC Preussen., die in den vergangenen Jahren ihre Erfahrungen in der Verbands- und Landesliga sammeln konnten.
"Wir sind froh, dass sie den Weg zu uns gefunden haben", sagt Reich. Der Weg zum Aufsteiger führte dabei über einen anderen ehemaligen Preussen: Ian Adrian Felgenhauer. Der Unterschiedsspieler der Sterne, der in der Vorsaison beeindruckende 47 Scorerpunkte verbucht hatte, kennt beide noch aus gemeinsamen Zeiten beim MSC und "hat fleißig die Werbetrommel gerührt", erzählt Reich. "Viel Überzeugungsarbeit war von uns am Ende gar nicht mehr nötig. Das haben die Spieler schon unter sich gemacht", ergänzt der 38-Jährige.

Keine Eingewöhnung nötig
Ganz ähnlich lief es bei Gino-Fabian Gläser. Der 23-Jährige hatte schon bis 2022 in Sudenburg gespielt - und kehrt nun nach drei Jahren beim Osterweddinger SV zurück. "Ich habe ihn schon seit der D-Jugend trainiert und später auch zu den Herren geholt. So eine Verbindung bricht nicht ab", sagt Reich. Die Rückkehr des dynamischen und laufstarken Linksfußes bietet den Sternen viele Möglichkeiten: "Wir sehen ihn auf der linken Schiene, vom Prinzip her ist er aber sehr flexibel und kann alles spielen."
Ebenfalls für die Außenpositionen eingeplant ist ist Nils Freise, der vom Landesklasse-Absteiger Germania Olvenstedt zum Aufsteiger kommt. "Bei ihm kam der Kontakt über David Abraham zustande. Die beiden sind gute Freunde", berichtet Reich. Im Probetraining hatte sich Freise selbst ein Bild von der Mannschaft machen können - und offenbar gefiel es dem 21-Jährigen. "Er ist ein super Junge, bringt ziemlich viel Tempo mit", attestiert der Trainer und ergänzt: "Er ist nicht der Edeltechniker, aber ein absoluter Kämpfer. Solche Spieler braucht es auch."
Auch beim fünften Neuzugang macht sich der Trainer keine Gedanken um die Eingewöhnung - immerhin kennt Janek Subke die Dodendorfer Straße schon gut. Zwar hat der 22-Jährige dort noch nie gespielt, doch hat er bei den Sternen schon fleißig mitgemacht. In der Saison 2023/24 war Subke regelmäßiger Trainingsgast. Bei den Sudenburgern hatte sich der Student unter der Woche fit gehalten, an den Spieltagen war er dann in der altmärkischen Heimat für den SV Liesten (Landesklasse 1) aufgelaufen.
In der vergangenen Spielzeit versuchte Subke sein Glück beim Landesligisten TuS Schwarz Weiß Bismark. "Mit maximal einem Training pro Woche war da aber wenig zu machen", Sagt Reich. "Darum sind wir umso glücklicher, dass er nun fest bei uns ist." Auch die "kleine Achillesferse" in der dünn besetzten Mittelfeldzentrale ist damit geschlossen.
"Wir sind mit der Kaderplanung sehr zufrieden", unterstreicht Reich. Zumal sich mit Angreifer Enea Kokonozi lediglich ein Akteur aus privaten Gründen verabschiedet hat. Dennoch: Träumen von der oberen Tabellenregion der Landesklasse 2 gibt man sich in der Dodendorfer Straße trotz der gezielten Verstärkungen im Kader nicht hin. "Unser Ziel als Aufsteiger ist einzig der Klassenerhalt", betont Reich. Schließlich sind die Roten Sterne neu in der Liga.

Quelle: Magdeburger Volksstimme vom 25.07.2025

Aufstiegsspiel

21. Spieltag in der Stadtoberliga Magdeburg, Sonnabend, 24.05.2025, 15:00 Uhr, Sterne-Arena:

Roter Stern Sudenburg - SG Handwerk 2:2 (0:2)

Aufstellungen:

Roter Stern Sudenburg: René Barth, Oliver Böttcher, David Abraham (55. Marvin Pfitzner), Philipp Schimmelpfennig (C), Nico Wildenhof, Kenny Kreiser, Michel Unger, Alali Zen Al Abeden (55. Tom Peter Telge), René Hennings, Kevin Spilgies, Ian Adrian Felgenhauer

SG Handwerk: Tobias Erdmann, Michael Fieseler, Lukas Brentrop (69. Mike Gunnar Tennstaedt), Patrick Schröder (55. Ronny Schöber), Florian Kleinert (78. Marius Zobel), René Schröter, Sebastian Schulz, Christopher Reeh, Johannes Malte Popien, Finn Helmecke, Martin Edmond (90. Dennis Kohnert)

Tore: 0:1 (19.) Michael Fieseler, 0:2 (25.) Michael Fieseler, 1:2 (79.) Kevin Spilgies, 2:2 (90.+4) Kevin Spilgies (FE)

Schiedsrichter: Niklas Stoye, Erik Körn, Yarik Emil Hattermann

Zuschauer: 70 Zahlende

Hier sind Bilder vom entscheidenden Meisterschaftsspiel um den Aufstieg in die Landesklasse:

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Der entscheidende Elfmeter in der 94. Minute:

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Jubel nach dem Spiel:

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Meisterhaft vom Punkt

Meisterhaft vom Punkt

Jubel in Sudenburg. Die Roten Sterne sichern sich erstmals nach 10 Jahren den Titel der Stadtoberliga. Kevin Spilgies behält in der Nachspielzeit gegen Handwerk die Nerven.

Es lief die vierte Minute der Nachspielzeit, als Kevin Spilgies sich den Ball am Elfmeterpunkt zurechtlegte, sein Trainer einen Kumpel in die Arme nahm und seinen Blick einer völlig anderen Windrichtung widmete. Das Herz des Patrick Reich schlug höher, als sein 28-jähriger Schützling zum Foulstrafstoß anlief. Und dann hat Reich akustisch drei Dinge vernommen: Schuss, Einschlag, grenzenloser Jubel.

Spilgies, mit 23 Treffern bester Schütze der Saison bei den Roten Sternen, hat die Sudenburger mit dem letzten Schuss in der Partie gegen die SG Handwerk nicht nur zur Meisterschaft in der Magdeburger Stadtoberliga geschossen, sondern auch zum ersten Aufstieg in die Landesklasse nach zehn Jahren. "Wir haben lange daraufhin gearbeitet", sagt Trainer Reich nach dem Abpfiff am Sonnabend auf dem heimischen Platz an der Dodendorfer Straße erleichtert. Für diese Erleichterung sorgte sein Angreifer sogar mit einem Doppelpack, hatte er doch nach einem 0:2-Rückstand erst den Anschlusstreffer (74.) und letztlich das Tor zum 2:2-Endstand besorgt. Einen Spieltag vor dem Saisonabfiff haben die Roten Sterne vier Punkte Vorsprung auf den SV Arminia II. Die Partymaschine lief deshalb sofort auf Hochtouren.

"Wir wollten die Meisterschaft unbedingt auf heimischen Platz sichern", betonte Reich nach Ende der Partie und noch "etliche Bierduschen" später. "Mein schönes neues T-Shirt ist dahin", sagte er lächelnd. Auf dem Shirt feierten die Sudenburger mit der Aufschrift "Land in Sicht" die Rückkehr in die Landesklasse, aus der sie wiederum nur ein Jahr nach dem Aufstieg in der Saison 2015/16 wieder abgestiegen waren. 3648 Tage nach der letzten Meisterschaft, die sie am 30.Mai 2015 vorzeitig dem damaligen Coach Bodo Thiele perfekt gemacht haben, durften sie wieder den Titel feiern. "Wir haben eine neue Grillecke gebaut, da wird es sicher das eine oder andere Steak und eine Hopfenkaltschale dazu geben". blickte Coach Reich auf die abendliche Feier voraus. "Und ich denke, einige Jungs werden am Ende in einer Diskothek landen". Was man in Jubelstimmung eben unternimmt, um die Nacht zum Tag zu machen.

Dabei sah es lange Zeit nicht gut aus für diesen Punktgewinn gegen Handwerk, den es theoretisch zum Titel noch brauchte. Spilgies erklärte: "Wir waren in der ersten Halbzeit nicht bei der Sache, haben uns aber nicht aufgegeben. Und am Ende fragt auch keiner, wie wir das zweite Tor gemacht haben. Am Ende sind wir Meister". Ja, es war auch ein wenig Glückdabei, nachdem Michael Fiesler die Gastgeber mit den beiden Gästetreffern in der 18. und 25. Minute zunächst in die Enttäuschung gestürzt hatte. Spilgies war zum ersten mal live und in Farbe an einem Aufstieg beteiligt. Und Reich meinte, als aus den Boxen das obligatorische "We are the champions" der britischen Rockband Queen tönte: "Einfach nur geil. Unglaublich, dass wir es endlich geschafft haben".

Ein Spiel haben die Sudenburger noch zu bestreiten. Am kommenden Sonntag sind sie beim SV AEO am Gübser Weg zu Gast. Und damit hat Kevin Spilgies sogar die Chance, den aktuell führenden Schützen in der Liga, Jacob Schmitt (Arminia/24), von der Spitze zu verdrängen. Der 38-jährige Reich sieht allerdings nicht nur den Angreifer oder Adrian Felgenhauer (16 Tore) oder Kapitän René Hennigs als Garanten für den Aufstieg. "Wir sind als Mannschaft nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz zusammengewachsen, haben uns Jahr für Jahr nur punktuell verstärkt." Eine eingeschworene Truppe also, die es auch in der nächsten Saison stemmen soll. "Wir hoffen, dass wir den einen oder anderen Neuzugang präsentieren werden. Im ersten Jahr wird es für uns um den Klassenerhalt gehen."

Und dann mit einer besseren Elfmeter-Ausbeute. "Wir haben in dieser Saison bestimmt sechs oder sieben verballert", erinnerte sich Reich. Kein Wunder, dass er dem wichtigsten Strafstoß keines Blickes würdigte.

Quelle: Magdeburger Volksstimme vom 26.05.2025